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Lungenhoch­druck/pulmo­nale Hypertonie

Diagnose, Behandlung & Therapie von Lungenhypertonie

Unter dem Begriff Lungenhochdruck, Lungenhypertonie oder PH (= pulmonale Hypertonie) werden unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst, denen allen ein chronisch überhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf gemeinsam ist. Als überhöht gilt ein Druck von mehr als 20 mmHg. Lungenhochdruck kann sich im Rahmen sehr unterschiedlicher Erkrankungen entwickeln, zum Beispiel bei Erkrankungen des linken Herzens und bei Lungenerkrankungen wie COPD oder Lungenfibrose. Aber pulmonale Hypertonie kann auch ganz ohne erkennbare Auslöser auftreten.

Im RBK Lungenzentrum Stuttgart steht in unserem PH-Zentrum mit unserer Spezialambulanz (ASV) ein ärztliches Team zur Verfügung, das viel Expertise mit diesem besonderen Krankheitsbild gewonnen hat, nicht zuletzt durch die langjährige Tätigkeit von Chefarzt Prof. Dr. med. Claus Neurohr in diesem Bereich. Diese Erfahrung setzen unsere Spezialisten täglich bei Diagnose und Therapie von pulmonaler Hypertonie ein.

Wir beantworten erste Fragen

Was ist Lungenhochdruck?

Lungenhochdruck ist ein erhöhter Blutdruck in den Gefäßen, die vom rechten Herzen zur Lunge führen. Professor Dr. Claus Neurohr, Chefarzt am RBK Lungenzentrum Stuttgart, erläutert Ursachen der Erkrankung und wie Lungenhochdruck diagnostiziert und behandelt werden kann.

Die Anzeichen von Lungenhochdruck – verminderte körperliche Belastbarkeit, Atemnot, Schwindelanfälle, Brustschmerzen – ähneln denen vieler anderer Lungenkrankheiten. Das führt dazu, dass Lungenhypertonie im frühen Stadium oft übersehen oder zunächst ungenügend behandelt wird.

Der Nachweis eines Lungenhochdrucks erfordert ein komplexes diagnostisches Vorgehen. Deshalb sollten sich Betroffene zur Diagnose an ein Zentrum wenden, das – wie das RBK Lungenzentrum – auf diese seltene Erkrankung spezialisiert ist. Welche diagnostischen Verfahren wir einsetzen, hängt vom Einzelfall, insbesondere vom Stadium der Erkrankung, ab. In der Regel sind mehrere Schritte nötig, bis eine sichere Abgrenzung einer pulmonalen Hypertonie gegen andere Lungenerkrankungen möglich ist.


Dazu können gehören:

  • Elektrokardiogramm (EKG),
  • Lungenfunktionsprüfungen,
  • Thorax-Röntgenaufnahmen,
  • Computertomografie,
  • transthorakale Echokardiografie (Ultraschalluntersuchung des Herzens),
  • gezielte Antikörperuntersuchungen und
  • direkte invasive Blutdruckmessung im Lungenkreislauf mit einem sogenannten Rechtsherzkatheter.

Um jedem einzelnen Patienten mit pulmonaler Hypertonie eine individuelle und bestmögliche Behandlung und Therapie zu bieten, arbeiten im PH-Zentrum des RBK Lungenzentrums Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen eng zusammen. Zur Therapie von Lungenhochdruck werden verschiedene hochwirksame Medikamente eingesetzt. Bei bestimmten Formen des Lungenhochdrucks ist auch eine Heilung durch Operation möglich. Neue vielversprechende Therapieansätze können wir unseren Patienten im Rahmen von Studien anbieten. Bei weiterem Fortschreiten der Lugenhypertonie ist eine Lungentransplantation für ausgewählte Patienten die letzte mögliche Therapieoption. Hierzu bieten wir eine engmaschige Anbindung an ein Transplantationszentrum sowie die notwendige intensive Vor- und Nachsorge an.

Allgemein gilt für alle Patienten mit Lungenhochdruck, dass ein körperliches Training unter Vermeidung maximaler Anstrengungen zu empfehlen ist. Studien belegen, dass insbesondere ein ärztlich überwachtes körperliches Training eine sinnvolle Therapiemaßnahme bei pulmonaler Hypertonie sein kann. Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit verbessern sich, und die Patienten lernen die Möglichkeiten und Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit besser einzuschätzen. Auch eine Rehabilitation in einer spezialisierten Lungenfachklinik ist in vielen Fällen eine sehr sinnvolle Maßnahme, um den Patienten zu helfen.

Unsere Spezialisten

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Claus Neurohr

  • Facharzt für Innere Medizin
  • Schwerpunkt­bezeichnung Pneumologie
  • Schwerpunkt­bezeichnung Kardiologie
  • Zusatz­bezeichnung Intensivmedizin
  • Qualifikations­nachweis Somnologie (DGSM)

claus.neurohr@rbk.de

Pflegedienstleiterin RBK Lungenzentrum Stuttgart

Marita Schmidt

marita.schmidt@rbk.de

Chefarzt-Sekretärin

Karina Scerbakova

Telefon +49 7156 203-7201
Telefax +49 7156 203-7203

karina.scerbakova@rbk.de

Leitender Oberarzt

Dr. med. Alessandro Ghiani

  • Facharzt für Innere Medizin
  • Pneumologie
  • Palliativmedizin
  • Intensivmedizin
  • Notfallmedizin

alessandro.ghiani@rbk.de

Oberarzt

David Ayubi

  • Facharzt für Innere Medizin

david.ayubi@rbk.de

Oberärztin

Anne Klein

  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Pneumologie
  • Palliativmedizin
  • Zusatz­bezeichnung
    • Hygiene­beauftragte Ärztin

anne.klein@rbk.de

Oberärztin

Dr. med. Amalia Psoma

  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Pneumologie
  • Allergologie
  • Schlafmedizin
  • Somnologie (DGSM)

amalia.psoma@rbk.de

Oberärztin

Dr. med. Friederike Ruf

  • Fachärztin für Innere Medizin
  • Fachärztin für Pneumologie
  • Notfallmedizin
  • Mitgliedschaften
    • Deutsche Gesell­schaft für Pneumologie
    • German Resuscitation Council
    • Deutsche Gesell­schaft für Sportmedizin

friederike.ruf@rbk.de

Funktionsoberarzt

Konstantinos Tsitouras

  • Facharzt für Innere Medizin

konstantinos.tsitouras@rbk.de

Funktionsoberärztin

Dr. med. Joanna Paderewska

  • Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie 

Joanna.Paderewska@rbk.de

Leiterin des Schlaflabors und Atemzentrums

Dipl. - Psych. Sabine Eller

  • Somnologie (DGSM)

sabine.eller@rbk.de